Verbesserung der kleinräumigen Verkehrsbeziehungen im östlichen Stadtgebiet

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Mit der Öffnung der Lindenallee für den Individualverkehr auch stadteinwärts würde unnötiger Verkehr im östlichen Stadtgebiet vermieden. Ein Umbau der Straße wäre unnötig, da für die geringen Verkehrsmengen die vorhanden derzeitige Busspur völlig ausreicht. In diesem Sinne hat die CSU einen Antrag formuliert:

Antrag
Verbesserung der kleinräumigen Verkehrsbeziehungen im östlichen Stadtgebiet


Mit dem Bau der Ringstraße sind im östlichen Stadtgebiet verschiedene kleinräumige Verkehrsbeziehungen unterbrochen worden, so dass im Ziel- und Quellverkehr zum Teil erhebliche Umwege gefahren werden müssen. Die Zufahrt zur Österreicher Kolonie ist von der Ringstraße aus nur mit großen Umfahrungen möglich. Umgekehrt gelangt man von dort aus nur ebenso umständlich und mit großen Fahrtstrecken in das Gebiet, in dem sich wichtige Einrichtungen, wie der Turnverein TVA, die Musikschule oder die Grünewaldschule befinden. Wer wiederum von hier zur Österreicher Kolonie oder zum Kronberg Gymnasium gelangen möchte, muss über die Ringstraße zum Kreisverkehr an der City-Galerie und von dort aus wieder zurückzufahren. Es lassen sich andere Beispiele für unnötig lange Fahrtstrecken nennen, die auch alleine schon mit Blick auf die Emissionsbelastung vermieden werden sollten. Die Problematik wurde schon 2010 im Planungssenat behandelt – von dem anschließend am 24.03.2011 durchgeführten Bürgergespräch wurde dem Stadtrat am 03.05.2011 berichtet. Im Weiteren beschäftigte sich der Senat am 19.06.2012 auch auf unseren Antrag hin mit den befürchteten Umweg Fahrten.

Inzwischen konnten Erfahrungen gesammelt werden. Die Ringstraße selbst hat sich absolut bewährt, sie ist ein Segen für die Stadt, da sich der Durchfahrtsverkehr in den Wohngebieten stark vermindert hat. Gerade mit Blick auf die verringerten Verkehrsmengen ist es aber naheliegend, dass die inneren Fahrtbeziehungen nun nicht noch behindert und verkompliziert werden müssen. Da die gegebene Situation von vielen Anliegern als erhebliche Zumutung empfunden wird und der Eindruck besteht, dass man die Problematik im Rathaus nicht ernst nimmt, hat sich nun auch eine Bürgerinitiative gebildet, deren Anliegen uns sehr berechtigt erscheinen.
 

Als erste wichtige Maßnahme beantragen wir deswegen konkret die Öffnung der Lindenallee in Richtung Innenstadt – zumindest probeweise für ein Jahr. Im Gegensatz zu der im Planungssenat am 19.06.2012 vorgestellten Skizze des Büros Obermeyer halten wir Eingriffe in die Grünanlage und auch sonstige baulichen Veränderungen nicht für erforderlich. Die vorhandene Fahrspur, die derzeit von den Linienbussen genutzt wird, reicht nach unserer Überzeugung völlig aus, um den innergebietlichen Verkehr aufzunehmen. Wir befürchten auch nicht ein erhöhtes Verkehrsaufkommen aus Richtung Haibach, da hier die Würzburger Straße attraktiver ist und sich in anderer Richtung aus der Ludwigsallee die Zufahrt zur Ringstraße anbietet.  

Wir möchten auch hier noch einmal erwähnen, dass die Diagonalsperre an der Goldbacher Unterführung (Kreuzung Goldbacher Straße-Bayernstraße-Elsässer Straße) nach der Öffnung der Ringstraße überflüssig geworden ist. Sie führt zudem Verkehr von der Bayernstraße kommend in die engen Wohnstraßen der Österreicher Kolonie. Mit unserem Antrag vom 07.10.2013 haben wir die Beseitigung der Sperre beantragt – die Verwaltung hat gebeten weitere Erfahrungen abzuwarten – da dieser Vorschlag nun lange erfüllt ist, haben wir unseren Antrag aktuell mit Datum vom 02.06.2015 erneuert und bitten um zügige Vorlage zur Abstimmung im Stadtrat.

Wir beantragen ergänzend, dass das Stadtplanungsamt weitere Vorschläge macht, die Erleichterungen im Verkehrsgeschehen des Gebietes ermöglichen können.

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