Position der CSU-Stadtratsfraktion zum Ausbau der B26 im Hafenbereich nach Vorstellung des Verkehrsgutachtens im Dezember 2015

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Die CSU-Stadtratsfraktion nimmt die Sorgen der Bürger ernst und befürwortet den Ausbau der Darmstädter Straße im Hafenbereich unter der Voraussetzung, dass dies ohne Eingriffe in den Park Schönbusch erfolgt und nicht zusätzlichen Verkehr in die Stadt führt.

Eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur muss primäres Ziel der Stadt Aschaffenburg als Beschäftigungshochburg im Rhein Main Gebiet sein, und der stark wachsenden Gewerbeansiedlung im Hafen mit zunehmenden Zahlen von Arbeitsplätzen gerecht werden.

Mit weiteren verkehrstechnischen Maßnahmen sehen wir hier auch die einzige Möglichkeit, für die Zukunft eine deutliche Entlastung für Großostheimer Straße zu bewirken und damit die Wohnqualität für die vielen Anwohner zu erhöhen.

Auch wenn der Bürgerentscheid durch irreführende Rhetorik und falsche Parolen am 02. Februar 2014 Erfolg hatte und dies nur die Haltung der Stadt betraf, wurde das Ergebnis von der staatlichen Baubehörde respektiert, die ihre Pläne trotz des Bürgervotums hätte realisieren können.
Nach dem Baustopp wurden im Auftrag des Staatlichen Bauamtes Alternativen geprüft und den Bürgern in einer öffentlichen Veranstaltung am 22. Juni 2015 vorgestellt. Als Ergänzung wurden die umliegenden Verkehrsströme - im Besonderen die Auswirkungen auf die Großostheimer- und Obernauer Straße – untersucht. Das Ergebnis der Untersuchungen wurde am 15. Dezember 2015 wiederum den Bürgern präsentiert und erläutert.

Das beauftragte Ingenieurbüro kam zu dem Schluss, dass die ursprüngliche Planung den Herausforderungen der Zukunft gerecht wird und empfiehlt somit deren Realisierung.

Die CSU-Stadtratsfraktion folgt dieser Empfehlung und unterstützt den doppelspurigen Ausbau der Bundesstraße 26 im Teilbereich des Hafens unter den folgenden Voraussetzungen:
 

  1. Kein Eingriff in den Park Schönbusch und Erhaltung der Blickbeziehungen.
  2. Erhalt bzw. Ergänzung der Alleebäume an der Darmstädter Straße stadteinwärts, so dass sich auf der Zufahrt zur Stadt wieder ein geschlossenes Alleebild ergibt, das dem historischen Vorbild gleicht.
  3. Beschränkung des Ausbaus auf den Bereich bis zur Hafenbahnüberführung, keine Weiterführung des Ausbaus in Richtung Ringstraße bzw. des Stadtgebietes.

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